Wir erklären dem anderen, was er uns bedeutet hat und was er unserem Leben gegeben hat. Wir gehen auf die guten Dinge ein und auf die Probleme, die es gegeben hat. Es ist nie hilfreich, so zu tun, als ob es keine negativen Gedanken oder Gefühle geben würde. Entscheidend ist, wie wir sie ausdrücken.
Dies ist nicht die Zeit für harte Worte oder Schuldvorwürfe. Können wir unseren Schmerz und unsere Enttäuschung verantwortungsvoll zum Ausdruck bringen?
Nicht indem wir den anderen beschuldigen, sondern einfach feststellen, wie wir uns fühlen.
Wenn negative Gefühle und Erfahrungen ruhig vorgebracht und verstanden werden, dann können wir mit ihnen Schluss machen, es gibt viel mehr Raum, in dem sich unsere Liebe entfalten kann.
Gerade wenn wir jemanden sagen, dass wir wütend auf ihn sind, ist das ein Akt der Wertschätzung. Der andere weiß es sowieso. Es ist unmöglich, nicht gerührt zu sein, wenn jemand uns gegenüber ehrlich ist, ohne grob zu sein.
Auf der anderen Seite werden unsere Falschheiten und unsere Lügen oft als eine Art von Zurückziehen erlebt. Dieses Sich-Zurückziehen verstärkt wiederum den Schmerz und die Einsamkeit.
Wir glauben, einander zu schützen, indem wir eine Art Spiel spielen, doch die Betäubung, zu der dies führt, ist der schlimmste Schmerz überhaupt.
Nachdem alles gesagt ist, was gesagt werden musste, können wir uns ebenso wie dem anderen großmütig vergeben. Das ist die Heilung.
Samstag, 14. Juli 2012
Freitag, 13. Juli 2012
Selbsthilfegruppe Trennung
Nach der Trennung geht das Leben weiter. . .
Meine Vorbereitung für die neue regelmäßige Selbsthilfe-Gruppe ist fast fertig.
Die Trennung vom Partner und wie gehe ich damit um ist ein Thema, dass viele Menschen berührt. Leider gibt es viel zuwenig Hilfe für die Betroffenen. In der Gesellschaft wird das Trennungsthema oft verharmlost. Aber wer davon betroffen ist, der weiss, was diese Situation für Probleme mit sich bringt. Daraus ist die Idee zur Gründung der Selbsthilfegruppe entstanden.
Meine Gedanken zur Gruppe sind hier erstmals veröffentlicht:
Selbsthilfegruppe:
Nach der Trennung geht das Leben weiter. . .
Manchmal trennen wir uns von unserem Lebenspartner und manchmal werden wir von unserem Lebenspartner verlassen.
Wenn wir verlassen werden, wollen wir es oft nicht wahrhaben, dass es passiert. Wir erleben einen Schockzustand und fühlen uns wie gelähmt. Diese Phase ist oft von starken Ängsten begleitet und wir haben das Gefühl, dass wir das alles nicht bewältigen können. Wir versuchen den Kontakt zum Partner herzustellen und sind zu allerlei Kompromissen bereit. Häufig ist der Partner dazu aber nicht in der Lage und die Situation wird für den Betroffenen noch unerträglicher. Wenn das alles ohne die wirkliche Bereitschaft zu klärenden Gesprächen und Veränderung geschieht, wird dadurch nur die Hoffnung nach der Rückkehr in den alten Zustand geweckt und das ist dann wieder nur mit Enttäuschung verbunden. Das alles erinnert dann an das kleine Kind, das von der Mutter getrennt wurde und nicht versteht warum.
Aber auch der Partner, der den anderen verlässt, kann oft diesen Entschluss nicht aus einem freien Herzen treffen. Meist stellen sich Schuldgefühle ein, oder die Angst, beziehungsunfähig zu sein. Manchmal müssen wir diesen Weg aber auch gegen unser Gefühl gehen um uns selbst zu schützen. Da ist es dann wichtig, diese Situation angemessen zu verarbeiten um für die Zukunft wieder frei zu sein.
Wir alle kennen die körperlichen und seelischen Symptome die uns dann überrollen:
In unserer wöchentlichen Gesprächsgruppe treffen wir uns, um mit dem Geschehen besser umzugehen, als wir es in der Vergangenheit getan haben.
In dieser vertrauensvollen Atmosphäre bietet sich Raum, unser Verhalten ehrlich anzuschauen und uns mit den Anderen auszutauschen.
Wir lernen unsere gedanklichen und emotionalen Muster besser kennen und können Verantwortung für unser eigenes Handeln übernehmen.
Meine Vorbereitung für die neue regelmäßige Selbsthilfe-Gruppe ist fast fertig.
Die Trennung vom Partner und wie gehe ich damit um ist ein Thema, dass viele Menschen berührt. Leider gibt es viel zuwenig Hilfe für die Betroffenen. In der Gesellschaft wird das Trennungsthema oft verharmlost. Aber wer davon betroffen ist, der weiss, was diese Situation für Probleme mit sich bringt. Daraus ist die Idee zur Gründung der Selbsthilfegruppe entstanden.
Meine Gedanken zur Gruppe sind hier erstmals veröffentlicht:
Selbsthilfegruppe:
Nach der Trennung geht das Leben weiter. . .
Manchmal trennen wir uns von unserem Lebenspartner und manchmal werden wir von unserem Lebenspartner verlassen.
Wenn wir verlassen werden, wollen wir es oft nicht wahrhaben, dass es passiert. Wir erleben einen Schockzustand und fühlen uns wie gelähmt. Diese Phase ist oft von starken Ängsten begleitet und wir haben das Gefühl, dass wir das alles nicht bewältigen können. Wir versuchen den Kontakt zum Partner herzustellen und sind zu allerlei Kompromissen bereit. Häufig ist der Partner dazu aber nicht in der Lage und die Situation wird für den Betroffenen noch unerträglicher. Wenn das alles ohne die wirkliche Bereitschaft zu klärenden Gesprächen und Veränderung geschieht, wird dadurch nur die Hoffnung nach der Rückkehr in den alten Zustand geweckt und das ist dann wieder nur mit Enttäuschung verbunden. Das alles erinnert dann an das kleine Kind, das von der Mutter getrennt wurde und nicht versteht warum.
Aber auch der Partner, der den anderen verlässt, kann oft diesen Entschluss nicht aus einem freien Herzen treffen. Meist stellen sich Schuldgefühle ein, oder die Angst, beziehungsunfähig zu sein. Manchmal müssen wir diesen Weg aber auch gegen unser Gefühl gehen um uns selbst zu schützen. Da ist es dann wichtig, diese Situation angemessen zu verarbeiten um für die Zukunft wieder frei zu sein.
Wir alle kennen die körperlichen und seelischen Symptome die uns dann überrollen:
- Wir schlafen schlecht und haben Albträume
- Die Gedanken sind nicht zu stoppen und kreisen immer wieder um das gleiche Thema
- Wir können nichts mehr essen und nehmen manchmal richtig viel ab
- Unser Selbstwertgefühl sinkt deutlich
- Wir empfinden immer wieder tiefe Einsamkeit
- Das ständige Grübeln über die Situation lässt uns nicht zur Ruhe kommen
- Körperliche Symptome wie Ängste und Panikattacken sind keine Seltenheit
- Wir fühlen uns ständig hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach dem Partner und der Einsicht, das die Trennung doch die bessere Lösung ist
In unserer wöchentlichen Gesprächsgruppe treffen wir uns, um mit dem Geschehen besser umzugehen, als wir es in der Vergangenheit getan haben.
In dieser vertrauensvollen Atmosphäre bietet sich Raum, unser Verhalten ehrlich anzuschauen und uns mit den Anderen auszutauschen.
Wir lernen unsere gedanklichen und emotionalen Muster besser kennen und können Verantwortung für unser eigenes Handeln übernehmen.
Hier gibt es detaillierte Infos:
Standort:
Wiesbaden, Deutschland
Abonnieren
Posts (Atom)